Die Mitarbeiter von Apogenix haben seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2005 ein vielversprechendes Portfolio innovativer immunonkologischer Proteinwirkstoffe zur Behandlung von Krebs und anderen malignen Erkrankungen aufgebaut. Diese Wirkstoffkandidaten, die ihren therapeutischen Effekt über die Beeinflussung verschiedener TNFSF-abhängiger Signalwege ausüben und somit die Immunantwort gegen Tumore wiederherstellen, stellen neuartige Behandlungsmöglichkeiten für onkologische und hämatologische Indikationen dar.

 

 

 

Der am weitesten entwickelte Wirkstoffkandidat Asunercept hat in einer kontrollierten Phase II-Studie zur Zweitlinienbehandlung des Glioblastoms eine statistisch signifikante Wirksamkeit gezeigt – nur sechs Jahre nach der Erstveröffentlichung präklinischer Daten, die die Grundlage für den Einsatz von Asunercept zur Behandlung dieser schwerwiegenden Erkrankung legten.

Asunercept wurde ebenfalls in einer klinischen Phase I-Studie zur Behandlung des myelodysplastischen Syndroms (MDS) geprüft. 40 Prozent der Patienten, die im Rahmen dieser Studie behandelt wurden, zeigten eine deutliche Verminderung der Transfusionshäufigkeit.

Aufgrund seines einzigartigen Wirkmechanismus birgt Asunercept zudem ein großes therapeutisches Potenzial zur Behandlung anderer solider Tumore neben dem Glioblastom.

Darüber hinaus hat das wissenschaftliche Team von Apogenix die proprietäre HERA-Liganden-Technologieplattform entwickelt, auf deren Basis neuartige Proteinwirkstoffe für den breiten Einsatz in der Onkologie entwickelt werden, die im Vergleich zu anderen Biotherapeutika, wie z.B. Antikörpern, deutliche therapeutische Vorteile aufweisen.

Das Unternehmen hat das erste Programm, das auf dieser Technologieplattform beruht und u.a. den TRAIL-Rezeptor-Agonisten APG880 (ABBV-621) umfasst, bereits erfolgreich an Abbvie auslizenziert. Im März 2017 begann AbbVie mit einer klinischen Phase I-Studie an Patienten mit soliden Tumoren, Non-Hodgkin's-Lymphomen oder akuten myeloischen Leukämien.